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Durch die Arbeit des Spechtes, der seine Nisthöhlen in Baumstämme hackt, brechen Äste und Zweige ab und fallen auf den Waldboden. Blitzschlag oder Wind lassen ganze Bäume umkippen. Das auf dem Boden liegende Totholz ist der Witterung ausgesetzt: die Sonne trocknet es aus, es entstehen Risse, durch die bei Regen Nässe dringt. Damit wird das Holz zu einem idealen Nährboden für Pilze und Bakterien, die es langsam zersetzen. An besonders feuchten Stellen lassen sich Frösche und Molche nieder. Käfer legen ihre Eier ab. Die ausschlüpfenden Larven finden reichlich Nahrung und bohren Gänge, in denen bald schon andere Bewohner Unterschlupf finden, deren Kot wiederum der ideale Nährboden für Pilze ist. Gras und Moos wächst darüber. Langsam aber sicher zerfällt das Holz und wird zu fruchtbarem Waldboden, aus dem wieder neues Leben wachsen kann.
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